Wenn Sie am Beginn Ihrer Fünfzigerjahre stehen und bemerken, dass Sie die Zeitung beim Lesen immer weiter weghalten, plagt Sie höchstwahrscheinlich Alterssichtigkeit. Obwohl Sie diesem Problem nicht entfliehen können, müssen Sie sich nicht mit einer Lesebrille abfinden. Denn Alterssichtigkeit kann mit der Implantation einer speziellen Multifokallinse, die ein gutes Sehvermögen auf nah und fern ermöglicht, korrigiert werden.

Dr. Kristina Mikek

„Einst war die Lesebrille wirklich die einzige Möglichkeit, um nah gut sehen zu können. Dank des technologischen Fortschrittes im Bereich der Ophthalmologie ist es möglich, die Alterssichtigkeit dauerhaft zu korrigieren.“

Dr. Kristina Mikek

Wer ist geeignet?

Zugänglichkeit und Qualität

Schritte zur perfekten Sicht

Die meisten PatientInnen benötigen nach dem Eingriff weder eine Fern- noch eine Lesebrille.

Über 85 % der PatientInnen sind nach der Implantation einer Multifokallinse in beide Augen vollkommen unabhängig von ihrer Brille.

Häufig gestellte Fragen

Kann es geschehen, dass mein Sehvermögen nach diesem Eingriff schlechter ist als zuvor?

Das kann geschehen, wenn es während der Operation zu Komplikationen kommt – wie zum Beispiel zu Blutungen im Auge, einer Netzhautablösung oder einem Einriss der hinteren Linsenkapsel. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu solchen ernsthaften Komplikationen kommt, außerordentlich gering – sie liegt bei weniger als einmal bei 10.000 Eingriffen. Bei unseren PatientInnen ist es bisher noch nie zu solchen Komplikationen gekommen.

Was ist der Hauptunterschied zwischen einer Multifokallinse und einer normalen Linse?

Die Optik der Multifokallinse ist sehr komplex und so konstruiert, dass das Licht unter unterschiedlichen Winkeln gebrochen wird. Auf diese Weise stellt die Multifokallinse die Sehschärfe trotz der entwickelten Alterssichtigkeit bei Nah- ebenso wie bei Fernsicht wieder her. Nach der Implantation einer Multifokallinse benötigen die PatientInnen weder eine Lese- noch eine Fernbrille. Dies gilt auch für PatientInnen, bei denen eine Operation des grauen Stars notwendig ist und die sich für die Implantation einer Multifokallinse entscheiden.

Ist es möglich, dass es mit der Zeit zu einer Eintrübung der Multifokallinse kommt?

Wir verwenden ausschließlich Multifokallinsen von namhaften Herstellern, die erwiesenermaßen sicher sind und sich auch langfristig nicht verändern. Daher ist eine Eintrübung praktisch ausgeschlossen. Eine Komplikation, die möglich ist, aber auch mit sehr großem Erfolg behoben werden kann, ist die spätere Eintrübung der natürlichen hinteren Linsenkapsel, d. h. der Kapsel, in der die künstliche Augenlinse liegt. Sollte es zu einer Eintrübung kommen, wird diese relativ unkompliziert mit einem nur wenige Minuten dauernden, schmerzlosen ambulanten Lasereingriff entfernt.

Ist die Implantation der Augenlinse ein schmerzvoller Eingriff?

Nein. Der operative Eingriff, bei dem die Multifokallinse implantiert wird, entspricht jenem der operativen Korrektur des grauen Stars. Der Eingriff wird ambulant unter Tropfanästhesie durchgeführt. Durch das Einträufeln des Lokalanästhetikums wird das Auge schmerzunempfindlich gemacht. Folglich ist der Eingriff vollkommen schmerzlos.