Erkrankungen der Hornhaut

Hornhaut ist wie ein Fester unseres Auges, denn sie fängt das Licht und ermöglicht eine klare Sicht. Unter die verschiedene Erkrankungen, von denen unsere Hornhaut betroffen werden sein, zählt man Keratokonus, Hornhautentzündung (Keratitis), Hornhautulkus und Narbenbildung an der Hornhaut. 

Keratokonus

Keratokonus ist eine degenerative Erkrankung der Hornhaut, die die im Verlauf der Krankheit dünner und mehr gewölbt wird. Die Hornhaut wird dabei immer mehr verkrümmt, was in einem irregulärem Astigmatismus führt. Das erste Symptom, das von den meisten Patienten sofort bemerkt wird, ist die schlechte Sicht, die auch mit Brillentragen nicht verbessert sein kann. Bei 10% der Patienten ist Keratokonus eine Erbkrankheit und bei 90 % der Patienten werden die beide Augen von der Krankheit betroffen. In der Anfangsphase ist es manchmal schwierig Keratokonus zu erkennen. Die überwiegende Zahl der Fälle beginnt zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr. Da die Symptome, wie bei vielen anderen Krankheiten auch, eher unspezifisch sind, kann es Monate oder Jahre von den ersten Beschwerden bis zur richtigen Diagnose dauern. Erste Beschwerden können zum Beispiel sein: Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder Muskelverspannungen. Eine echte Behandlung, im Sinne einer Heilung, ist (noch) nicht möglich. Man kann nur mit Hilfsmitteln oder operativen Eingriffen die Symptome reduzieren und die Krankheit für einen gewissen Zeitraum aufhalten. Der größte Teil der Betroffenen kommt ein Leben lang mit Brille und speziellen Kontaktlinsen zurecht. Eine Möglichkeit das Fortschreiten der Krankheit für ein paar Jahre, vielleicht sogar dauerhaft aufzuhalten, ist die sogenannte "Vernetzung", auch "Crosslinking" genannt.

 

Hornhautentzündung

 Eine Hornhautentzündung (Keratitis) des Auges kann viele verschiedene Ursachen haben. Die Auslöser einer Keratitis reichen von Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen (eine solche Hornhautentzündung ist ansteckend), über eine erblich bedingte Veranlagung, bis hin zu Augenverletzungen oder Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Alkoholmissbrauch. Die Behandlung einer Hornhautentzündung (Keratitis) hängt von der Entzündungsursache ab.

 

Hornhautgeschwür

Ein Hornhautgeschwür oder Hornhautulkus (bzw. Ulcus corneae) ist eine durch eine geschädigte Hornhaut gekennzeichnete Augenerkrankung, bei der es am Rand der Hornhautveränderung zunehmend zu Einschmelzungen kommt. Verantwortlich für die Entstehung der Hornhautgeschwüre (bzw. Hornhautulzera) sind infektiös bedingt – das heißt, sie entstehen durch Krankheitserreger (die meist durch oberflächliche Hornhautverletzungen eindringen). Das betroffene Auge ist gereizt und deutlich gerötet. Diese Erkrankung kommt besonders häufig bei dem Schwimmern vor, die Kontaktlinsen tragen. 

 

Hornhautnarben

Unabhängig davon, ob Narben infolge einer Keratitis, eines Ulcus oder nach Verletzungen entstanden sind, können sie das Sehvermögen erheblich einschränken. Wenn konservative Therapieversuche mittels Augentropfen die Narbe nicht verblassen lassen, muss sie operativ entfernt werden. Bei oberflächlichen Narben kann das Narbengewebe durch eine Abrasio corneae entfernt werden. Bei tiefen Narben ist nur eine Hornhautübertragung erfolgversprechend.

Nazaj

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