Andere allergische Erkrankungen der Augen

Allergien sind weit verbreitet. Bei manchen Menschen ist es eine bestimmte Pollenart, bei anderen ein Nahrungsmittel und wieder andere reagieren auf das Gift einer Wespe allergisch: Die Auslöser einer Allergie sind vielfältig.

Allergie ist oft die Ursache

Einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis) liegen als Ursachen sehr häufig Allergien zugrunde. Eine sogenannte Rhinokonjunktivitis (allergische Konjunktivitis) tritt durch eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten allergieauslösenden Substanzen (Allergenen) auf und ist meist mit Heuschnupfen verbunden. Zu bestimmten Jahreszeiten können sich die Beschwerden verstärken. Das Auge sondert bei einer durch eine Allergie verursachten Bindehautentzündung ein wässriges Sekret ab. Außerdem treten

  • Lidschwellungen sowie
  • Augenbrennen und
  • Juckreiz des Auges auf.
  • Niesen und Schnupfen können die Rhinokonjunktivitis begleiten.

Der Arzt untersucht die Augen mit der sogenannten Spaltlampe: Mit deren Hilfe kann der Augenarzt das Auge bei einer bestimmten Beleuchtung vergrößert betrachten. In der Regel klappt der Augenarzt das Augenlid bei der Untersuchung vorsichtig um, um die Innenseite zu beurteilen und auf der Bindehaut Veränderungen, die bei einer Bindehautentzündung auftreten können, festzustellen. Ob und welche Allergie hinter der Konjunktivitis steckt, kann man durch einen Allergietest herausfinden.

Steckt eine Allergie hinter Ihrer Bindehautentzündung (Konjunktivitis), ist es zur Therapie ratsam, den allergieauslösenden Stoff (sog. Allergen) zu ermitteln und nach Möglichkeit zu meiden. Kalte Kompressen und künstliche Tränen ohne Konservierungsstoffe helfen gegen die für die allergische Bindehautentzündung bedingten Beschwerden. Zusätzlich kommen zur Therapie abschwellende, kortisonhaltige Augentropfen zum Einsatz. Eventuell erfolgt gegen die allergische Bindehautentzündung auch eine längerfristige Behandlung mit sogenannten Mastzellstabilisatoren und Antihistaminika.

Eine langfristige Therapie

Des Weiteren ist bei einer allergiebedingten Konjunktivitis zur längerfristigen Therapie eine Hyposensibilisierung gegen das verantwortliche Allergen empfehlenswert: Bei der Hyposensibilisierung bekommen Sie über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren das entsprechende Allergen in allmählich steigenden Dosierungen gespritzt, um die Überempfindlichkeit Ihres Immunsystems herabzusetzen. Dies kann eine allergische Reaktion wie die allergische Bindehautentzündung auf Dauer verhindern.

 

Nazaj

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